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Smart-Steckdose: Stromfresser im Büro aufgespürt

Smart-Steckdose Stromverbrauch messen: wie wir mit WLAN-Steckdosen echte Stromfresser im eigenen Büro gefunden haben – und was sich lohnt abzuschalten.

von BNT OnlinestoreVeröffentlicht am 5. Juli 20262 Min. Lesezeit
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Nach der letzten Nebenkostenabrechnung fürs Lager haben wir uns gefragt, wo im Büro eigentlich unnötig Strom verschwendet wird. Die Antwort fanden wir nicht mit einem Elektriker, sondern mit vier Steckdosen aus dem eigenen Sortiment.

Was eine Smart-Steckdose beim Stromsparen wirklich leistet

Die HomeLink Smart-Steckdose im 4er-Set schaltet nicht nur per App oder Zeitplan – sie zeigt auch den Energieverbrauch des angeschlossenen Geräts in Echtzeit an. Genau diese Funktion macht sie zum Messgerät, nicht nur zum Fernschalter. Ohne diese Anzeige tappt man beim Stromsparen im Dunkeln: Man vermutet Stromfresser, weiß aber nicht, welches Gerät tatsächlich der Übeltäter ist.

Die drei größten Überraschungen an unserem eigenen Packtisch

Der Etikettendrucker war der erwartbare Verdächtige – und tatsächlich zieht er auch im Stand-by spürbar Strom, wenn er über Nacht am Netz bleibt. Weniger offensichtlich war der alte Kaffeevollautomat im Pausenraum: Sein Bereitschaftsmodus hält die Brühgruppe permanent warm und lag bei unserer Messung über dem Verbrauch des gesamten Packtisch-Rechners im Leerlauf.

Die dritte Überraschung war ein Monitor, der beim Ausschalten über den Powerbutton nie wirklich in den Ruhezustand ging, sondern nur das Bild abschaltete. Erst die Steckdose davor hat das ehrlich sichtbar gemacht.

Klassische Stromfresser, auf die es sich zu achten lohnt

Ältere Geräte mit Dauerbetrieb oder Bereitschaftsmodus sind fast immer die größten Posten: Kaffeevollautomaten, ältere Monitore ohne echten Tiefschlafmodus, Netzteile, die auch ohne angeschlossenes Gerät am Strom hängen, und Drucker, die nachts durchlaufen. Einzeln wirkt das nach Kleinvieh, über ein ganzes Jahr in einem Büro mit mehreren Arbeitsplätzen kommt dabei aber ein spürbarer Betrag zusammen.

Was wir seitdem automatisch abschalten lassen

Der Etikettendrucker und der Kaffeevollautomat hängen bei uns inzwischen an einer Zeitschaltung: abends aus, morgens kurz vor Schichtbeginn wieder an. Der Monitor bekommt keinen eigenen Zeitplan, weil er tagsüber unregelmäßig gebraucht wird – hier reicht uns die reine Verbrauchsanzeige, um ihn bei Bedarf manuell ganz vom Netz zu nehmen statt nur in den Pseudo-Standby zu schicken.

Lohnt sich der Aufwand?

Für ein einzelnes Gerät im Privathaushalt amortisiert sich eine Smart-Steckdose allein übers Strommessen selten schnell. Sobald aber mehrere Geräte an unterschiedlichen Stellen im Büro oder Lager laufen, ist der eigentliche Wert weniger das Sparen an einer einzelnen Steckdose, sondern das ehrliche Bild darüber, welches Gerät überhaupt ein Problem ist – bevor man in teurere Lösungen investiert.

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