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Abends und am Wochenende steht unser Lager leer – mit vollen Regalen, dem Packtisch und mehreren tausend Euro Ware, die einfach nur dort steht. Eine klassische Alarmanlage mit Wachdienst stand deshalb früh auf unserer Liste. Umgesetzt haben wir am Ende etwas deutlich Kleineres.
Warum die klassische Alarmanlage bei uns durchgefallen ist
Zwei Angebote von lokalen Alarmfirmen haben wir eingeholt – beide mit Installationskosten im vierstelligen Bereich und einer monatlichen Gebühr für die Aufschaltung zur Notrufzentrale. Für ein einzelnes Lagerraum ohne Publikumsverkehr stand das in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Risiko. Was uns fehlte, war kein professioneller Wachdienst, sondern schlicht eine verlässliche Benachrichtigung, wenn sich nachts etwas im Lager bewegt.
Die Kamera: nicht fürs Beweisvideo, sondern für die Push-Benachrichtigung
Wir haben zwei NestCam Indoor Überwachungskameras installiert – eine mit Blick auf die Eingangstür, eine auf den Packtisch mit dem wertvolleren Kleinteile-Bestand. Die Bewegungserkennung lässt sich in Zonen einteilen, sodass die Kamera an der Tür nicht bei jedem Lichtwechsel draußen anschlägt. Weil die Aufnahmen lokal auf einer microSD-Karte landen, brauchen wir für den reinen Alarmfall kein Cloud-Abo – wichtig war uns das vor allem, weil wir die Kamera nicht regelmäßig, sondern nur im Ernstfall überhaupt auswerten wollen.
Steckdosen: der unterschätzte Teil der Lösung
Die HomeLink Smart-Steckdose im 4er-Set läuft bei uns nicht als Sicherheitsgerät im engeren Sinn, ergänzt das Setup aber sinnvoll. Der Etikettendrucker hängt an einer der Steckdosen und wird abends automatisch per Zeitplan vom Netz getrennt – ein Gerät, das über Nacht durchläuft, war uns aus Brandschutzgründen ohnehin nie ganz geheuer. Bekommen wir nachts eine Bewegungsmeldung der Kamera, lässt sich außerdem das Licht im Lager über die App aus der Ferne einschalten, bevor man selbst überhaupt hinfährt.
Was wir bewusst nicht gemacht haben
Sowohl Kamera als auch Steckdosen hängen an der WLAN-Cloud der jeweiligen Hersteller, nicht an einem lokalen Zigbee- oder Matter-Hub. Für zwei bis drei Geräte in einem einzelnen Lagerraum war uns der Aufwand für ein separates Hub-System nicht wert – das würde sich erst ändern, wenn deutlich mehr smarte Geräte dazukommen.
Fazit
Für einen Bruchteil der Kosten einer professionellen Alarmanlage haben wir damit zumindest die Grundfrage beantwortet, die uns nachts am meisten beschäftigt hat: Ist gerade jemand im Lager, der dort nicht hingehört? Für unsere Größenordnung reicht das – bei einem größeren Standort mit mehr Warenwert würden wir das Thema professionelle Alarmanlage vermutlich noch einmal neu bewerten.
Erwähnte Produkte aus diesem Beitrag
HomeLink Smart-Steckdose 4er-Set
Der einfachste Einstieg ins Smart Home – Steckdose rein, App auf, fertig.
NestCam Indoor Überwachungskamera
Scharfe Nachtsicht und zuverlässige Bewegungserkennung ohne Monatsabo-Zwang.
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