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Matter, Zigbee oder einfach WLAN? Smart-Home-Standards verständlich erklärt

Die Frage, die uns Kunden am häufigsten stellen, bevor sie ihre erste Smart-Home-Steckdose kaufen – einmal ausführlich beantwortet.

von BNT OnlinestoreVeröffentlicht am 2. April 2026
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“Funktioniert das auch mit meinem Alexa?” ist mit Abstand die häufigste Frage, die uns bei Smart-Home-Produkten erreicht. Dahinter steckt eigentlich eine größere Frage: Welcher Standard steckt in dem Gerät, und was bedeutet das für die Erweiterbarkeit später?

WLAN: der einfachste Einstieg

Die meisten günstigen Einsteigerprodukte, auch die HomeLink Smart-Steckdose 4er-Set, verbinden sich direkt mit dem heimischen WLAN – ganz ohne zusätzlichen Hub. Das macht die Einrichtung unkompliziert, hat aber zwei Grenzen: Jedes Gerät belegt einen eigenen WLAN-Slot am Router, und bei sehr vielen Geräten kann das ältere Router spürbar auslasten. Für den Einstieg mit einer Handvoll Steckdosen oder einer Kamera wie der NestCam Indoor ist das in der Praxis aber selten ein echtes Problem.

Zigbee: mehr Geräte, ein Hub nötig

Zigbee-Geräte funken nicht direkt mit dem Router, sondern über eine eigene Funkbrücke (Hub), die wiederum mit dem WLAN verbunden ist. Der Vorteil: Dutzende Geräte belasten das Heimnetzwerk kaum, und der Funkstandard ist auf niedrigen Stromverbrauch optimiert – ideal für batteriebetriebene Sensoren. Der Nachteil: Ohne passenden Hub (oft an eine bestimmte Marke gebunden) läuft gar nichts.

Matter: der Versuch, alles zu vereinheitlichen

Matter ist kein Funkstandard wie Zigbee, sondern eine gemeinsame “Sprache”, die es Geräten verschiedener Hersteller erlauben soll, miteinander und mit Alexa, Google Home oder Apple Home gleichzeitig zu sprechen – ohne dass man sich für ein Ökosystem festlegen muss. In der Praxis ist die Umsetzung 2026 noch uneinheitlich: Manche Hersteller liefern Matter-Unterstützung nachträglich per Update nach, andere gar nicht.

Unsere Einschätzung für den Einstieg

Wer zum ersten Mal eine Lampe oder Steckdose smart schalten will, ist mit einfachen WLAN-Geräten am schnellsten am Ziel und gibt kein Geld für einen Hub aus, den man vielleicht gar nicht braucht. Erst wer merkt, dass mehr als etwa zehn Geräte dazukommen sollen oder das WLAN spürbar langsamer wird, sollte über ein Zigbee-System mit Hub nachdenken.

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